DGMSR Forschungsförderung

Die DGMSR-Forschungsförderung 2020 ging an die Arbeitsgruppen von

Dr. Dr. med. Nico Sollmann

Dr. med. Michael Dieckmeyer

Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Zum Thema „Prädiktion der Wirbelkörperstabilität durch Texturanalyse von quantitativer MRT-Bildgebung“

DGMSR Forschungsförderung

Als Investition in die Zukunft der Radiologie hat die DGMSR sich zum Ziel gesetzt, an muskuloskelettaler (MSK) Radiologie interessierte junge Kolleginnen und Kollegen als Nachwuchswissenschaftler gezielt zu fördern und zu unterstützen. In diesem Rahmen gibt die DGMSR jungen Mitgliedern die Chance einer finanziellen Unterstützung im Rahmen einer DGMSR Forschungsförderung für die Realisierung interessanter MSK relevanter Forschungsarbeiten.

Voraussetzungen

  • DGMSR Mitgliedschaft des Nachwuchswissenschaftlers
  • Alter <35 Jahre
  • Projektlänge 1 Jahr
  • Jede Person kann 1 Projekt pro Jahr einreichen
  • Klinisches, klinisch-experimentelles oder experimentelles Projekt
  • Anwesenheit beim DGMSR Kongress in Berlin zur Überreichung der Urkunde zur Bewilligung der Forschungsförderung im Rahmen einer Ehrung.

Weitere Bedingungen

  • Nach Abschluss des Projektes (bevorzugt nach 1 Jahr, nach Vorlage eines 1-seitigen Zwischenberichtes mit Begründung auch nach 2 Jahren möglich) stellt der Nachwuchsforscher die Ergebnisse des Projektes im Rahmen der Wissenschaftlichen Session des DGMSR Jahreskongresses vor.
  • Verwendung des DGMSR Logos im Acknowledgement bei Vorstellung auf dem DGMSR Kongress und bei Präsentation des Projektes auf anderen nationalen und internationalen Kongressen.
  • Auf die DGMSR Forschungsförderung wird als Funding Source im Manuscript wie folgt verwiesen:„This work was funded by the German Society of Musculoskeletal Radiology (Deutsche Gesellschaft für muskuloskelettale Radiologie; DGMSR).“ Im Falle mehrerer Funding Sources: „This work was funded by grants of the German Society of Musculoskeletal Radiology (Deutsche Gesellschaft für muskuloskelettale Radiologie; DGMSR) and XY“.
  • Das Manuskript wird bei den Journals Radiology, Skeletal Radiology, European Radiology, RöFo, Osteoarthritis and Cartilage, AJR, JMRI oder anderen radiologischen oder orthopädischen peer-reviewed Journals (nach Rücksprache mit der DGMSR) publiziert.
  • Verwendungsnachweise

Einzureichende Unterlagen

Anträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Die u.g. ausgefüllten und unterschriebenen Dokumente werden (jeweils als einzelne pdf gespeichert und entsprechend benannt) geschickt an .

  • Dokument „Bestätigung“
  • Dokument „Forschungsförderung Antragsformular“
  • CV und Publikationsliste des Nachwuchswissenschaftlers
  • Ethikkomissionsbericht (kann nachgereicht werden)

 

Begutachtung

Die Begutachtung der eingereichten Projekte findet durch das Wissenschaftskommittee der DGMSR anhand folgender Evaluationskriterien statt:

  • Originalität / Fragestellung
  • Methodik
  • Struktur / Logischer Aufbau
  • Realisierbarkeit
  • Wissenszuwachs durch die zu erwartenden Resultate
  • Vorerfahrungen des Nachwuchswissenschaftlers mit Technik und Thema

Funding

Von der DGMSR werden bis zu drei Projekte pro Jahr gefördert, mit einer Gesamtsumme von insgesamt maximal 5.000 – 10.000€. Die Drittmittel werden von der DGMSR auf ein Drittmittelkonto der Institution überwiesen.

Deadline

31.01.2021

2 Monate vor dem DGMSR Kongress

Der Empfänger der Forschungsförderung wird auf der DGMSR Jahrestagung bekannt gegeben und geehrt. Zudem wird der Gewinner auch auf der DGMSR Internetpräsenz namentlich mit Titel des Projektes bekanntgegeben.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an .

In den Vorjahren geförderte Projekte

  • 2019

    2019

    Dr. med. Grischa Brathke, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universität Köln für das Forschungsprojekt „Compressed Sensing: Evaluation der klinischen Applikation und Kosten-Nutzen-Analyse für die muskuloskelettale Radiologie”

  • 2019

    2019

    Dr. med. Malte Jäschke, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsmedizin Rostock für das Forschungsprojekt „Zusammenhang der Perfusion des Musculus supraspinatus mit dem klinischen und funktionellen Outcome konservativ behandelter Supraspinatussehnenrupturen“

  • 2018

    2018

    Dr. med. Rafael Heiß, Diagnostische Radiologie Universitätsklinikum Erlangen: „Visualisierung ultrastruktureller Muskel- und Sehnenverletzungen mittels 7-Tesla MRT-Hochfeldbildgebung“

DGMSR Wissenschaftspreise

  • 2020

    2020

    Sven Nebelung, Düsseldorf

    „Abhängigkeit der funktionellen bildgebenden Eigenschaften des humanen Meniskus von histologischer Degeneration – eine quantitative MRT-Studie“

  • 2019

    2019

    Johannes Thüring, Aachen

     „Ein künstliches neuronales Netzwerk zur Evaluierung kartilaginärer Kollagen- und Proteoglykanfraktionen mittels multiparametrischer quantitativer MRT Techniken“

  • 2018

    2018

    Alexandra S. Gersing, München

    „Simulation von CT-Aufnahmen und Röntgenbildern mit Hilfe von MRT-Datensätzen bei benignen und malignen Knochentumoren“

  • 2017

    2017

    Susanne Bensler, Zürich

    „Particulate vs. Non-Particulate Corticosteroids for Transforaminal Nerve Root Blocks: Comparison of Outcomes in 494 Patients with Lumbar Radiculopathy”

  • 2016

    2016

    Florian Tresch, Zürich

    „Hüftgelenks-MRT: Prävalenz von Knorpeldefekten und Labrumläsionen bei
    asymptomatischen Probanden – Vergleich zu einer gematchten Patientengruppe
    mit femoroazetabulärem Impingement“

  • 2016

    2016

    Pia M. Jungmann, München

    “Gitter-basierte Phasenkontrast-Röntgenbildgebung. Eine neue hochauflösende Technik zur Knorpelbildgebung? Eine experimentelle Machbarkeitsstudie mit 3T MRT, 7T MRT und biomechanischer Korrelation.”